40 Jahre ist es her, dass unser Firmengründer, Herr Ernest Lehnert, mit seinem Ingenieurbüro in Ebersbach-Rosswälden den Grundstein für unser Unternehmen gelegt hat.

40 Jahre, in denen viel passiert ist, die aber auch einen Blick in die Zukunft fordern.

Vor 40 Jahren hat Herr Lehnert mit Sondermaschinenherstellern aus Baden-Württemberg die ersten in der Fertigung eingesetzten Messmaschinen entwickelt. Einer der ersten Kunden war der Salacher Maschinenbauer EMAG - bis heute ein Stammkunde unseres Hauses.

Gemessen wurde in der Fertigung schon immer, allerdings von Hand und nur als Stichprobe. Dass eine Messeinrichtung der Drehmaschine nachgeschaltet ist, jedes gefertigte Teil misst, und dann mit dem Messergebnis die Werkzeuge der Drehmaschine korrigiert, war damals neu. Diese sogenannten Post-Prozess-Messeinrichtungen beschleunigten die Automatisierung bei fertigenden Unternehmen und das Wachstum des Unternehmens LEHNERT gleichermaßen.

1988 erfolgte der Umzug ins neu errichtete Firmengebäude in Hattenhofen. Bereits 1993 wurde die 500ste Messeinrichtung ausgeliefert - eine Anlage zur Messung von Nockenwellen. Heute gibt es keinen großen Automobilhersteller, bei dem nicht mindestens eine unserer Messeinrichtungen steht. Selbst bei Cadillac in USA und bei Holden in Australien sind wir präsent. Die meisten Anlagen wurden jedoch nicht direkt, sondern über die Werkzeugmaschinenhersteller geliefert - inzwischen über 1800 Anlagen.

Längst hat sich das Unternehmen vom Spezialisten für pneumatische Messtechnik zum Lösungsanbieter für alle Facetten moderner Fertigungsmesstechnik entwickelt. Wir kombinieren erfolgreich pneumatische, taktile und optische Verfahren zu komplexen Messanlagen. Für individuelle Lösungen überall dort, wo präzise Messeinrichtungen im Fertigungsprozess verlangt werden.

2013 tritt Herr Lehnert in einen verspäteten aber wohlverdienten Ruhestand und übergibt das Unternehmen an seine langjährigen Weggefährten Dietmar Weber und Joachim Maier. Sie führen nun das Unternehmen unter Beachtung unserer traditionellen schwäbischen Werte in die Zukunft.

2017 ziehen wir in unsere neue Unternehmenszentrale nach Uhingen. Die Verflechtungen mit dem Automatisierungsspezialisten IWS aus Westerstetten tragen Früchte, und Anfang 2019 kommt der bekannte Lehrenhersteller OPW dazu, so dass die nun entstandene Firmengruppe ein umfassendes Portfolio an Produkten und Leistungen in der Fertigungsmesstechnik anbieten kann.

In dieser Formation sehen wir uns für die nächsten 40 Jahre gut gerüstet.